W 18-ego sierpnia Thüringische Landeszeitung opisała pod tytułem Niejasny zarzuty radiologa, jak pewien lekarz próbuje dyskredytować polskiego laureata Nagrody Adama Mickiewicza. Gazeta twierdzi, ze odkąd opublikowano nazwiska laureatów, zarówno do miasta Weimar jak i do niemieckiego MZS zwraca się radiolog polskiego pochodzenia, który poddaje w wątpliwości godność jednego z laureatów - pełnomocnika Polski ds. relacji międzynarodowych Władysława Bartoszewskiego. Lekarz Mirosław Kraszewski, który żyje od 20 lat w Niemczech, zarzuca tytułowanie dawnego ministra zagranicznego mianem profesora i doszukuje związku Władysława Bartoszewskiego z 'łamaniem praw człowieka na Polakach w Niemczech'.
Jak podkreśla gazeta, to nikt nie traktuje tych zarzutów poważnie i szczególnie miasto Weimar podkreśla wyraźnie, ze nie zwraca uwagi na takie niejasny zarzuty.
Diffuse Vorwürfe eines Radiologen
Arzt versucht, Mickiewitz-Preisträger zu diskreditieren
Seit die Namen jener Persönlichkeiten veröffentlicht wurden, die in diesem Jahr mit dem Adam-Mickiewitz-Preis ausgezeichnet werden sollen, werden sowohl die Stadt Weimar als auch das Auswärtige Amt von einem polnischstämmigen Radiologen kontaktiert, der einen der drei Nominierten, Polens Beauftragten für Internationale Fragen, Wladyslaw Bartoszewski, in seiner Würde als Preisträger in Frage stellt.
Der Arzt Miroslaw Kraszewski lebt seit rund 20 Jahren in Deutschland. Auf seinen Hinweis hin hat das Auswärtige Amt in Berlin inzwischen den Eintrag zur Biografie Bartoszewskis auf seiner Internetseite in einem Detail korrigiert: Zunächst hatte das Amt den polnischen Außenminister a.D. mit Professorentitel geführt, seit der Intervention Kraszewskis wird Bartoszewski nicht mehr als Professor bezeichnet. Tatsächlich aber hatte Bartoszewki über viele Jahre hinweg Gastprofessuren an Hochschulen in München, Eichstätt und Augsburg innegehabt.
Die weiteren Vorwürfe des Arztes werden jedoch nicht ernst genommen. In Rundschreiben und einem Offenen Brief bringt Kraszewski den Preisträger mit „Menschenrechtsverletzungen an Polen in Deutschland“ in Verbindung, allerdings ohne seine schweren Vorwürfe zu konkretisieren.
Insbesondere die Stadt Weimar, die den Preis mit ausgeschrieben hat, macht deutlich, dass sie den diffusen Vorwürfen keine Beachtung zu schenken beabsichtigt.
Man wolle die Verdienste Bartoszewskis zunächst aber die Klärung von Formfragen stellen und die Verwendung des Professorentitels nicht in Frage stellen, ließ das Presseamt auf TLZ-Nachfrage erkennen. „Wir werden Bartoszewski weiterhin konsequent mit Professorentitel benennen“, sagte der Sprecher des Oberbürgermeisters, Fritz von Klinggräff.


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