Nicht zuletzt weil seine Gegner Nerven zeigen, erzielt Donald Trump beim „Super Tuesday“ im Nordosten eindrucksvolle Erfolge. Seine Kandidatur um Amerikas Präsidentenamt rückt immer näher – auch weil er mittlerweile einen Plan B hat.
Besser hätte der Abend für Donald Trump kaum laufen können. Der Milliardär gewinnt alle fünf Vorwahlen im amerikanischen Nordosten, teils mit großem Vorsprung.In Delaware und Rhode Island sind es etwa vierzig Prozentpunkte Abstand auf seine Verfolger Ted Cruz und John Kasich, in Pennsylvania etwa fünfunddreißig, in Maryland und Connecticut immerhin noch etwa dreißig. Jenseits der beeindruckenden Zahlen sind es aber vor allem ein paar neu gewonnene Erkenntnisse, die Trumps Siege noch wertvoller erscheinen lassen:
Die Menschen wählen Gewinner, keine Taktiker
Die Ankündigung der anderen beiden Präsidentschaftsbewerber, sich gegen ihren Rivalen Trump zu verbünden, um doch noch zu verhindern, dass dieser bis zum Nominierungsparteitag in Cleveland die absolute Mehrheit von 1237 Delegierten zusammenbekommt, hat viele Republikaner irritiert. Reichlich spät und verzweifelt wirkte die Maßnahme, zumal sich weder Cruz noch Kasich in erstaunlich nervösen Statements so richtig zu ihrem Nichtangriffspakt bekennen wollten.
Auch wenn die Team-Taktik offiziell erst ab der nächsten Vorwahl greifen soll, haben sie viele Wähler bereits jetzt abgestraft. Die fünf Erdrutschsiege für Trump zeigen, dass die meisten Republikaner sich offenbar eher einen selbstbewussten Gewinnertypen wie Trump wünschen, als politische Trickser, die in manchen Staaten aus taktischen Gründen gar nicht gewählt werden wollen. Wer nicht auf Sieg spielt, hat es schwer in Amerika.
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Fwd: F.A.Z.-Newsletter: Der Tag am Mittag
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